Fremd bin ich eingezogen ...

Schuberts Winterreise in einer Fassung für Gesang und Streichquartett

Mit Franz Schuberts Winterreise erklingt am 21. November um 17 Uhr ein Meisterwerk der romantischen Liedkunst in der Evangelischen Kirche Wehrheim. Der berühmte Zyklus erzählt von Abschied, Einsamkeit, Wanderschaft und innerer Suche – Musik von großer emotionaler Tiefe und bis heute berührender Ausdruckskraft.

Zu erleben ist eine besondere Interpretation für Bariton und Streichquartett mit Jan Schümmer, Bariton, und dem Alinea Quartett. Diese ungewöhnliche Besetzung und die eigens für dieses Konzert von Mitgliedern des Quartettes arrangierten Instrumentalsätze eröffnen neue Klangfarben und Perspektiven auf Schuberts vertraute Lieder.

Das Alineazeichen steht in der Typographie für einen Umbruch und den Beginn eines neuen Gedankens. Das Alinea Quartett, zu dem sich 2020 vier befreundete junge Musiker in München formierten, hat sich zur Aufgabe gemacht, die Bedeutung und Relevanz von Kammermusik in unserer Zeit neu zu denken. So tritt das Quartett in Gesprächskonzerten mit seinem Publikum in den Dialog, sucht die Auseinandersetzung mit anderen Künsten und erprobt innovative Konzertformate.

Das Ensemble studiert seit 2023 bei Prof. Alexander Pavlovsky (Jerusalem Quartett) an der Kunst­universität Graz. Es erhielt außerdem wertvolle Impulse von renommierten Musikern wie Jörg Widmann, Valentin Erben (Alban Berg Quartett), Heime Müller und Gregor Sigl (Artemis Quartett), Oliver Wille (Kuss Quartett), Ida Bieler (Melos Quartett), dem Jerusalem Quartett, dem Marmen Quartett, dem Schumann Quartett, dem Cuarteto Casals und dem Goldmund Quartett.

Konzertreisen führten sie neben Deutschland auch nach Italien, Portugal, Österreich, Frankreich, die Schweiz, Großbritannien und in die Niederlande. Ihr Debütalbum »Le temps perdu« mit Werken von Maurice Ravel wird Anfang 2027 bei Da Vinci Classics erscheinen.

Der Eintritt zu unserem Konzert kostet wie immer 15 €, ermäßigt 12 €. Die Ermäßigung gilt auch für Gruppen ab drei Personen.